Richtig verschnallen, feiner Einwirken: Das 1x1 der Doppellonge

Veröffentlicht am 28. September 2026 um 22:28

Diese Verschnallung birgt einen Nachteil: sie wirkt ausschließlich in Richtung des Gurtes, wodurch die Stellung/Biegung durch den Flaschenzuaeffekt erreicht wird.

Die deutliche Einwirkung über den Gurt ist daran erkennbar dass sich dieser ir Richtung Pferdehals und Hand des Longenführers verzieht, sofern er nicht fest gegurtet ist,' oder sich beim Longieren mit Sattel, der Steigbügel nach innen aufstellt.

Pferde die dazu neigen sich auf die innere Schulter zu stützen, kompensieren die Disbalance durch das Herauslaufen über die äußere Schulter oder hebeln sich über den Hals heraus anstatt eine korrekte Stellung/Biegung einzunehmen.

So korrekt fördernd: Die Doppellonge wird durch das Gebiss zum Gurt verlaufend verschnallt.

Es entsteht kein Flaschenzugeffekt und auch keine Verzögerung der Hilfengebung. Letzteres ist der Fall, weil die Longe zuerst durch den Gurt gleiten muss, bevor die Einwirkung am Gebiss/Kappzaum für das Pferd spürbar wird.